Elastographie in der Sonographie

Sono-/ Kompressions-Elastographie

Die Elastographie gibt Rückschlüssse auf die unterschiedliche Elastizität von Geweben. Insbesondere maligne Tumore unterscheiden sich von ihrer Umgebung oft durch eine derbere Konsistenz mit der Folge einer verringerten Kompressibilität. Diese – oft auch palpatorisch fühlbare Veränderung der Nachgiebigkeit – kann mit Hilfe der Elastographie semiquantitativ erfasst werden, indem mit Hilfe des Schallkopfes rhythmisch leichter Druck auf das Untersuchungsgebiet ausgeübt wird. Während sich die Echoformationen des weichen Gewebes deutlich verändern, bleiben die Signalabstände des inkompressiblen Materials unbeeinflusst. Dieses unterschiedliche Verhalten wird farblich kodiert, so dass sich Läsionen mit verringerter Elastizität deutlich von der Umgebung abgrenzen lassen.

Auch zu finden in Wikipedia.

beispielhaftes Ultraschallbild

Natural Touch Elastrographie (mindray)

Scherwellen-Elastographie

Wie auch die Kompressions-Elastographie gibt die innovative Scherwellen-Elastographie Aufschluss  über die visko-elastischen Eigenschaften von Gewebe. Der Unterschied der beiden Methoden liegt in der Erzeugung der Auslenkungen oder Verschiebungen im Gewebe, die von unterschiedlich festem Gewebe unterschiedlich verarbeitet werden. Bei der Scherwellen-Elastographie werden die Auslenkungen durch fokussierten Ultraschall direkt vom Schallkopf erzeugt. Dadurch ist das Verfahren unabhängig von Anwenderfehlern und die Größe der indizierten Drücke, die die Auslenkungen provozieren, damit reproduzierbar. Die unterschiedlichen Reaktionen auf die Auslenkungen, wird farblich kodiert, so dass sich Läsionen mit verringerter Elastizität deutlich von der Umgebung abgrenzen lassen.

 

Wissenschaftliche Publikationen:

Shear Wave Elastography

For the Assessment of Diffuse Liver Disease: Protocol and Case Studies

Scherwellen-Elastographie STE/STQ (mindray)
Scherwellen-Elastographie STE/STQ (mindray)

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